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Stifterpersonen

Dr. Karl Eisele wurde im Jahre 1913 in Waiblingen geboren und starb im Dezember 2005. Zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth hat er seit 1954 in Fellbach gelebt. Der promovierte Physiker studierte an der Technischen Hochschule in Stuttgart und war dort auch mehrere Jahre als wissenschaftlicher Assistent tätig. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit der „Entwicklung von großen Ballonen zur Erforschung der Stratosphäre".
Bereits in jungen Jahren übernahm Dr. Karl Eisele die Leitung des Bodenseelabors des ersten Physikalischen Instituts der Technischen Hochschule Stuttgart in Friedrichshafen. Weitere berufliche Stationen waren das Forschungsinstitut für Kraftfahrzeugwesen der Daimler-Benz AG in Untertürkheim und die Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug, wo Dr. Eisele - mittlerweile Fachmann für Raketentriebwerke - an der Weiterentwicklung von Raketenantriebssystemen arbeitete.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs holte das französische Luftfahrtministerium den Triebwerksspezialisten nach Paris. Seine Ehefrau folgte ihm bald und so war er dort etwas mehr als neun Jahre lang tätig und forschte u.a. zusammen mit Dr. Eugen Sänger. Danach kehrte er zur Daimler-Benz AG in die Abteilung Sondertriebwerke zurück und befasste sich hier u.a. mit Forschungsprojekten für die Leittriebwerke bei Hubschraubern. Schließlich übernahm Dr. Karl Eisele die Leitung der elterlichen Metallwarenfabrik für Apparatebau und Präzisionsteile in Waiblingen, wo er bis zu seinem 88. Lebensjahr die Geschicke des Unternehmens tatkräftig und umsichtig lenkte.
Frau Elisabeth Eisele unterstützte und begleitete ihren Mann auf seinen nicht immer ganz einfachen beruflichen Wegen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Dr. Karl Eisele und Elisabeth Eisele Stiftung